Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von Sexpertise

Astrid Fleck, BA – Sexpertise
Meierhof 10/2
2475 Neudorf
Österreich
E-Mail: office@sexpertise.at

Stand: September 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Astrid Fleck, BA, handelnd unter „Sexpertise“, nachfolgend „Sexpertise“, und ihren Kundinnen und Kunden über die von Sexpertise unmittelbar angebotenen Leistungen.

Hierzu zählen insbesondere:

a) einzelne Beratungsleistungen, insbesondere Lebens- und Sozialberatung mit Schwerpunkt Sexualberatung,

b) Beratungspakete und Begleitprogramme,

c) digitale Inhalte und Programme, insbesondere das Audioprogramm „ErectEase“,

d) kombinierte Angebote aus digitalen Inhalten und persönlicher Beratung, insbesondere „ErectEase Intensiv+“.

Für einzelne Angebote können ergänzende individuelle Vereinbarungen getroffen werden. Wirksam getroffene Individualvereinbarungen gehen diesen AGB im Fall eines Widerspruchs vor.

Werden Produkte über einen externen Reseller bzw. Vertragspartner erworben, gelten für den dort geschlossenen Kaufvertrag die im jeweiligen Bestellprozess ausgewiesenen Vertragsbedingungen. Dies betrifft insbesondere Produkte, die über Digistore24 vertrieben werden.

2. Anbieterin und Leistungsbereich

Anbieterin unmittelbar bei Sexpertise gebuchter Leistungen ist:

Astrid Fleck, BA
Sexpertise
Meierhof 10/2
2475 Neudorf
Österreich

E-Mail: office@sexpertise.at

Gewerbe: Lebens- und Sozialberatung

Sexpertise bietet insbesondere Beratung und Begleitung zu Themen aus den Bereichen Sexualität, sexuelles Erleben, sexuelle Schwierigkeiten, Körperwahrnehmung, Beziehung und persönliche Entwicklung an.

3. Voraussetzungen

Die entgeltlichen Beratungsangebote von Sexpertise richten sich grundsätzlich an volljährige Personen ab 18 Jahren.

Kundinnen und Kunden sind verpflichtet, die für Vertragsabschluss und Leistungserbringung erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß zu machen.

4. Art und Umfang der Leistungen

Art, Umfang, Dauer und Inhalt einer Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, Angebotsseite, Buchungsbestätigung oder individuellen Vereinbarung.

Die Beratung kann insbesondere online per Videokonferenz stattfinden.

Digitale Angebote können insbesondere Audiodateien, Übungen, Texte, Arbeitsmaterialien, Anleitungen und weitere digitale Inhalte umfassen.

Die konkrete Ausgestaltung eines Programms richtet sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vereinbarten Leistungsbeschreibung.

5. Fachlicher Rahmen der Beratung

Die persönliche Beratung erfolgt im Rahmen der Gewerbeberechtigung für Lebens- und Sozialberatung.

Die Angebote von Sexpertise stellen insbesondere keine ärztliche Untersuchung, medizinische Diagnose oder medizinische Behandlung und keine Psychotherapie dar.

Bestehen Beschwerden oder Fragestellungen, für die eine medizinische, psychotherapeutische oder andere fachliche Abklärung oder Behandlung angezeigt ist, kann Sexpertise die Kundin bzw. den Kunden darauf hinweisen und eine entsprechende Abklärung empfehlen.

Sexpertise kann die Aufnahme oder Fortsetzung einer Beratung ablehnen, wenn die konkrete Fragestellung außerhalb des fachlichen Tätigkeitsbereichs liegt oder eine andere fachliche Versorgung erforderlich erscheint.

Bei akuten medizinischen oder psychischen Notfällen ist das Angebot von Sexpertise nicht als Notfall- oder Krisendienst geeignet.

6. Kein bestimmter Erfolg geschuldet

Sexpertise verpflichtet sich zur Erbringung der vereinbarten Leistung, nicht jedoch zur Herbeiführung eines bestimmten persönlichen, sexuellen, gesundheitlichen oder partnerschaftlichen Ergebnisses.

Insbesondere wird nicht garantiert, dass sich Erektionsfähigkeit, sexuelle Erregung, Lust, Orgasmusfähigkeit, Körperwahrnehmung, sexuelles Erleben oder eine partnerschaftliche Situation innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder in einem bestimmten Ausmaß verändert.

Der Erfolg von Beratung und Übungen kann von zahlreichen individuellen Faktoren sowie von der eigenständigen Umsetzung durch die Kundin bzw. den Kunden abhängen.

Diese Regelung beschränkt keine gesetzlichen Gewährleistungsansprüche hinsichtlich der vertragsgemäßen Erbringung der vereinbarten Leistung.

7. Vertragsschluss

Bei individuell vereinbarten Leistungen kommt der Vertrag durch übereinstimmende Vereinbarung zwischen Sexpertise und der Kundin bzw. dem Kunden zustande. Dies kann insbesondere durch Unterzeichnung einer individuellen Vereinbarung oder durch eine andere rechtlich wirksame Annahme eines Angebots erfolgen.

Bei über eine Online-Bestellplattform abgeschlossenen Verträgen richtet sich der Vertragsschluss nach dem dort dargestellten Bestellvorgang.

Wird ein Produkt über einen externen Reseller angeboten, ist die im jeweiligen Bestellprozess als Verkäufer bzw. Vertragspartner ausgewiesene Person oder Gesellschaft Vertragspartner des Kaufvertrags.

8. Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die bei Vertragsschluss angegebenen Preise.

Bei direkt mit Sexpertise abgeschlossenen Verträgen ergeben sich Preis und Zahlungsmodalitäten aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, Rechnung oder Individualvereinbarung.

Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind Rechnungen von Sexpertise innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

Ratenzahlungen sind nur aufgrund einer entsprechenden Vereinbarung möglich.

Bei Verkäufen über externe Anbieter bzw. Reseller gelten die dort angegebenen Zahlungsbedingungen.

9. Terminvereinbarung und Absagen

Vereinbarte persönliche Beratungstermine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann der Termin grundsätzlich in Rechnung gestellt bzw. bei einem gebuchten Beratungspaket als in Anspruch genommene Einheit gewertet werden, soweit dies nach den Umständen des Einzelfalls angemessen und rechtlich zulässig ist.

Nachvollziehbare außergewöhnliche Umstände können angemessen berücksichtigt werden.

Bei einer Verspätung der Kundin bzw. des Kunden besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Verlängerung des vereinbarten Termins.

Kann ein Termin aus einem von Sexpertise zu vertretenden Grund nicht stattfinden, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Ein von Sexpertise nicht erbrachter Termin wird nicht als verbrauchte Beratungseinheit gewertet.

10. Online-Beratung und technische Voraussetzungen

Online-Beratungen können insbesondere über Zoom oder eine vergleichbare Videokonferenzlösung durchgeführt werden.

Die Kundin bzw. der Kunde ist grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, über ein geeignetes Endgerät und eine ausreichende Internetverbindung zu verfügen.

Bei erheblichen technischen Problemen wird abhängig von Ursache, Dauer und Umständen eine angemessene Lösung gesucht. Liegt die Ursache im Verantwortungsbereich von Sexpertise, wird die dadurch nicht erbrachte Beratungszeit nicht zulasten der Kundin bzw. des Kunden verrechnet.

11. Vertraulichkeit

Sexpertise behandelt die im Rahmen der persönlichen Beratung anvertrauten Informationen entsprechend den einschlägigen gesetzlichen und berufsrechtlichen Verschwiegenheitspflichten vertraulich.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach den einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen und den jeweils bereitgestellten Datenschutzinformationen.

12. Aufzeichnungen

Sexpertise fertigt grundsätzlich keine Audio- oder Videoaufzeichnungen persönlicher Beratungsgespräche an.

Kundinnen und Kunden dürfen Beratungsgespräche ebenfalls nicht ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung von Sexpertise aufzeichnen, filmen oder anderweitig dauerhaft dokumentieren.

13. Professioneller Rahmen und Verhalten während der Beratung

Die offene Auseinandersetzung mit Sexualität ist Bestandteil der Sexualberatung. Kundinnen und Kunden dürfen insbesondere über eigene sexuelle Erfahrungen, Fantasien, Wünsche, Schwierigkeiten, Körperreaktionen und andere persönliche sexuelle Themen sprechen.

Dies stellt für sich genommen keine Grenzüberschreitung dar.

Nicht vom Beratungsauftrag umfasst und nicht akzeptiert sind hingegen sexualisierte Handlungen, Aufforderungen oder Äußerungen, die sich gegen die Beraterin richten und deren persönliche oder professionelle Grenzen verletzen.

Ebenso nicht akzeptiert werden insbesondere sexuelle Belästigung, erhebliche oder wiederholte Grenzüberschreitungen, Beleidigungen, diskriminierendes Verhalten, Einschüchterungen, Drohungen, aggressives oder gewalttätiges Verhalten sowie heimliche Aufzeichnungen.

Bei weniger schwerwiegenden und behebbaren Verstößen kann Sexpertise zunächst auf die Grenzüberschreitung hinweisen und Gelegenheit zur Änderung des Verhaltens geben.

Bei schwerwiegenden Verstößen, insbesondere sexueller Belästigung, Drohungen oder Gewalt, kann die Zusammenarbeit aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung beendet werden.

14. Digitale Inhalte und Programme

Sexpertise kann digitale Inhalte und Programme wie insbesondere „ErectEase“ bereitstellen.

Die Bereitstellung kann über eine von Sexpertise ausgewählte externe Kurs- oder Lernplattform erfolgen.

Die jeweils enthaltenen Leistungen ergeben sich aus der beim Vertragsabschluss maßgeblichen Produktbeschreibung.

Für digitale Leistungen gelten die zwingenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere – soweit anwendbar – jene des Verbrauchergewährleistungsgesetzes (VGG). Das VGG erfasst digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen und gilt bei gemischten Verträgen grundsätzlich für den digitalen Teil der Leistung.

15. Dauer des Zugangs

Die Dauer des Zugangs zu digitalen Programmen ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses maßgeblichen Produktbeschreibung.

Für ErectEase beträgt die Zugangsdauer ab dem Kauf 24 Monate. Innerhalb dieses Zeitraums können die jeweils freigeschalteten Inhalte über den persönlichen Mitgliederbereich genutzt werden.

Zwingende gesetzliche Ansprüche, insbesondere hinsichtlich der Bereitstellung und Vertragsmäßigkeit digitaler Leistungen, bleiben unberührt.

16. Nutzungsrechte und Schutz der Inhalte

Die von Sexpertise zur Verfügung gestellten Audios, Texte, Übungen, Konzepte, Arbeitsmaterialien, Grafiken und sonstigen Inhalte sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung durch die jeweilige berechtigte Person bestimmt, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Insbesondere dürfen Zugangsdaten und geschützte Inhalte nicht ohne entsprechende Berechtigung an Dritte weitergegeben, veröffentlicht, verkauft, öffentlich zugänglich gemacht oder kommerziell verwertet werden.

Die Kundin bzw. der Kunde darf selbstverständlich über eigene Erfahrungen mit der Beratung bzw. dem Programm sprechen. Diese Bestimmung begründet keine Verschwiegenheitspflicht hinsichtlich der eigenen Erfahrungen der Kundin bzw. des Kunden.

Bei einem erheblichen Missbrauch von Zugangsdaten oder geschützten Inhalten kann Sexpertise die zur Unterbindung des konkreten Missbrauchs erforderlichen und rechtlich zulässigen Maßnahmen treffen.

Gesetzlich zwingende Rechte bleiben unberührt.

17. Verfügbarkeit digitaler Leistungen

Sexpertise bemüht sich um eine vertragsgemäße Bereitstellung der erworbenen digitalen Leistungen.

Vorübergehende technische Unterbrechungen, insbesondere aufgrund notwendiger Wartungs-, Sicherheits- oder Aktualisierungsmaßnahmen, können auftreten.

Die zwingenden gesetzlichen Ansprüche der Kundinnen und Kunden bei unterbliebener oder mangelhafter Bereitstellung digitaler Leistungen bleiben unberührt.

Das VGG enthält für digitale Leistungen zwingende Vorgaben, die grundsätzlich nicht zum Nachteil des Verbrauchers abbedungen werden können.

18. ErectEase

ErectEase ist ein digitales Audioprogramm von Sexpertise.

Der konkrete Umfang des Programms ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses maßgeblichen Produktbeschreibung.

ErectEase dient der Wissensvermittlung, Selbsterfahrung und selbstständigen Durchführung der enthaltenen Übungen. Das Programm ersetzt keine medizinische Untersuchung oder Behandlung und keine Psychotherapie.

Wird ErectEase über einen externen Reseller erworben, richten sich Vertragsschluss, Zahlung und Rückabwicklung des Kaufvertrags nach den hierfür geltenden Bestimmungen und den beim Kauf bereitgestellten Vertragsinformationen.

19. ErectEase Intensiv+

ErectEase Intensiv+ kombiniert digitale Inhalte mit persönlichen Beratungsleistungen.

Nach dem derzeitigen Leistungsumfang umfasst das Angebot insbesondere:

das digitale Programm ErectEase,

sechs persönliche Beratungseinheiten zu jeweils 60 Minuten,

eine individuelle Analyse und Konzeption sowie

die vereinbarte begleitende E-Mail-Unterstützung.

Die konkreten Leistungen, der Preis, die Zahlungsweise, der Leistungszeitraum und weitere individuelle Bedingungen werden in einer gesonderten Vereinbarung festgehalten.

Diese Individualvereinbarung ergänzt die vorliegenden AGB und geht ihnen bei einem Widerspruch vor.

20. Beendigung einer persönlichen Beratungsbeziehung

Eine Kundin bzw. ein Kunde kann die persönliche Zusammenarbeit beenden. Gesetzliche Rücktritts- und sonstige zwingende Verbraucherrechte bleiben davon unberührt.

Die finanziellen Folgen einer Beendigung richten sich nach dem konkreten Vertrag, den bis dahin erbrachten Leistungen und den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen.

Sexpertise kann die persönliche Beratungsbeziehung aus wichtigem Grund beenden, wenn die Fortsetzung unzumutbar oder fachlich nicht verantwortbar ist.

Ein wichtiger Grund kann insbesondere bei schwerwiegenden oder wiederholten professionellen Grenzverletzungen, sexueller Belästigung, Drohungen, Gewalt, erheblich aggressivem Verhalten, heimlichen Aufzeichnungen oder schwerwiegendem Missbrauch geschützter Inhalte vorliegen.

Eine Beendigung der persönlichen Beratung führt nicht automatisch zum Entzug eines unabhängig davon rechtmäßig erworbenen digitalen Programms.

21. Gesetzliches Rücktrittsrecht bei Fernabsatzverträgen

Verbraucherinnen und Verbraucher verfügen bei einem dem FAGG unterliegenden Fernabsatzvertrag grundsätzlich über ein gesetzliches Rücktrittsrecht.

Die Rücktrittsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage. Bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten beginnt sie grundsätzlich mit dem Tag des Vertragsabschlusses. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert zur Verfügung gestellten Rücktrittsbelehrung.

Zwingende gesetzliche Rücktrittsrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

22. Vorzeitiger Beginn von Dienstleistungen

Wünscht eine Verbraucherin bzw. ein Verbraucher, dass eine entgeltliche Dienstleistung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Rücktrittsfrist beginnt, wird das gesetzlich erforderliche ausdrückliche Verlangen zum vorzeitigen Leistungsbeginn eingeholt.

Außerdem wird die gesetzlich erforderliche Kenntnisnahme hinsichtlich des Verlusts des Rücktrittsrechts bei vollständiger Erbringung eingeholt.

Wird nach einem wirksamen Verlangen mit der Dienstleistung begonnen und anschließend innerhalb der Rücktrittsfrist wirksam zurückgetreten, kann für die bis zum Rücktritt bereits erbrachten Leistungen unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein verhältnismäßiger Betrag zu bezahlen sein.

23. Vorzeitige Bereitstellung digitaler Inhalte

Für entgeltliche digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, gelten besondere gesetzliche Voraussetzungen für den Verlust des Rücktrittsrechts.

Soll die Bereitstellung bereits vor Ablauf der Rücktrittsfrist beginnen, wird insbesondere die erforderliche ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn und die Bestätigung der Kenntnis vom dadurch eintretenden Verlust des Rücktrittsrechts eingeholt. Der Verlust des Rücktrittsrechts tritt nur ein, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Diese Erklärungen werden nicht allein durch die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt.

24. Folgen eines gesetzlichen Rücktritts

Die Folgen eines wirksamen Rücktritts richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und der gesonderten Rücktrittsbelehrung.

Soweit nach einem Rücktritt eine digitale Leistung nicht mehr genutzt werden darf, ist deren weitere Nutzung oder Weitergabe zu unterlassen. Das FAGG sieht dies ausdrücklich vor.

25. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.

Für digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen gelten, soweit anwendbar, insbesondere die Bestimmungen des Verbrauchergewährleistungsgesetzes (VGG).

Zwingende Gewährleistungsrechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

26. Haftung

Es gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

Ein bestimmter persönlicher, sexueller, partnerschaftlicher oder gesundheitlicher Erfolg ist nicht geschuldet und stellt daher nicht allein deshalb einen Mangel dar, weil ein von der Kundin bzw. dem Kunden gewünschtes Ergebnis nicht erreicht wird.

Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen bleiben unberührt.

27. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Nähere Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung sowie bei persönlichen Beratungsleistungen gegebenenfalls in einer gesonderten Datenschutzinformation.

Da im Rahmen einer Sexualberatung insbesondere Informationen über das Sexualleben und gegebenenfalls Gesundheitsdaten verarbeitet werden können, wird eine nach Art. 9 DSGVO erforderliche ausdrückliche Einwilligung gesondert eingeholt.

28. Änderungen und Individualvereinbarungen

Individuelle Vereinbarungen gehen diesen AGB vor, soweit sie wirksam getroffen wurden.

Eine spätere Änderung dieser AGB verändert bereits abgeschlossene Verträge nicht einseitig, soweit dies nicht gesetzlich zulässig oder wirksam vereinbart ist.

29. Verbraucherrecht und Gerichtsstand

Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen sowie gesetzliche Gerichtsstandsregelungen bleiben unberührt.

Insbesondere werden Verbraucherinnen und Verbrauchern durch diese AGB keine zwingenden Rechte entzogen, die ihnen aufgrund der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zustehen.

30. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt davon, soweit gesetzlich zulässig, unberührt.

Stand: September 2026